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Magnesium L-Threonate kaufen - CAS 778571-57-6

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Magnesium L-threonate CAS: 778571-57-6 | Molecular formula: C8H14MgO10 | Molecular weight: 294.5 g/mol.

Produktinformation

Magnesium L-Threonat – CAS 778571-57-6

Magnesium L-Threonat wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial für analytische Chemie, Zusammensetzungsprüfung und laborbasierte Vergleichsanalysen geliefert. Dieses Material ist für kontrollierte Forschungsumgebungen vorgesehen, die eine verifizierte chemische Identität, definierte Salzspezifikation und konsistente Referenzparameter erfordern.

Magnesium L-Threonat (CAS 778571-57-6) ist direkt über den Rexar-Webshop erhältlich und wird in versiegelter Laborverpackung für den Vertrieb innerhalb der EU geliefert.

Rexar Technical Compound Datasheet (PDF)

Umfassende strukturelle Übersicht

Magnesium L-Threonat ist das Magnesiumsalz der L-Threonsäure, einem strukturellen Metaboliten, der aus Oxidationsprozessen der Ascorbinsäure abgeleitet wird. Die Verbindung besteht aus zweiwertigen Magnesiumkationen, die mit Threonat-Anionen über ionische und koordinative Wechselwirkungen assoziiert sind.

Die Summenformel C8H14MgO10 spiegelt die stöchiometrische Verbindung von Magnesium mit zwei Threonsäure-Einheiten in Salzform wider. Als ionische Verbindung ist die Struktur durch elektrostatische Anziehung zwischen Mg2+ und Carboxylatgruppen definiert.

Koordinationschemie und ionische Struktur

Magnesium ist ein zweiwertiges Erdalkalimetall-Ion, das in wässriger Lösung und im Festkörper typischerweise eine oktaedrische Koordinationsgeometrie bevorzugt. In Magnesium L-Threonat kann das Mg2+-Ion mit Sauerstoffdonoratomen aus Carboxylat- und Hydroxygruppen des Threonat-Liganden koordinieren.

Die Koordinationsumgebung beeinflusst Kristallinität, Löslichkeit und thermisches Verhalten. Unterschiede im Hydratationsgrad können messbare Auswirkungen auf Zusammensetzung und analytisches Verhalten haben.

Ligandeneigenschaften und funktionelle Gruppen

L-Threonsäure enthält mehrere Hydroxygruppen sowie eine terminale Carboxylgruppe. Nach Salzbildung liegt die Carboxylgruppe deprotoniert als Carboxylat vor und interagiert ionisch mit Magnesium.

  • Carboxylat-Funktionalitäten
  • Mehrere Hydroxygruppen
  • Zweiwertiges Magnesiumkation
  • Ionische und koordinative Bindungen

Diese Struktur führt zu einer polaren, hydrophilen Verbindung mit definierten Löslichkeitseigenschaften in wässrigen Systemen.

Hydratationszustand und analytische Relevanz

Magnesiumsalze liegen häufig in hydratisierter Form vor. Wassermoleküle können entweder direkt an das Magnesiumion koordinieren oder in das Kristallgitter eingebunden sein. Der Hydratationsgrad kann durch Lagerbedingungen beeinflusst werden.

  • Karl-Fischer-Titration zur Feuchtebestimmung
  • Thermogravimetrische Analyse (TGA) zur Dehydratisierungsprofilierung
  • Differential-Scanning-Kalorimetrie (DSC) zur Bestimmung thermischer Übergänge

Änderungen im Wassergehalt können die berechnete molare Masse sowie den prozentualen Magnesiumanteil beeinflussen.

Elementaranalyse und Magnesiumbestimmung

Die quantitative Bestimmung des Magnesiumgehalts kann erfolgen mittels:

  • Atomabsorptionsspektroskopie (AAS)
  • ICP-OES (Induktiv gekoppelte Plasma-Emissionsspektroskopie)
  • ICP-MS (Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie)

Diese Verfahren ermöglichen eine präzise Bestimmung der Elementzusammensetzung und unterstützen analytische Verifikationsprozesse.

Spektroskopisches Profil

In der IR-Spektroskopie erscheinen charakteristische Banden der Carboxylatgruppen. Koordination an Magnesium kann zu Verschiebungen der Carbonyl-Streckschwingungen im Vergleich zur freien L-Threonsäure führen.

Im Protonen-NMR sind Signale des aliphatischen Threonat-Rückgrats sichtbar. Magnesium selbst ist im 1H-NMR nicht direkt nachweisbar.

Chromatographische Aspekte

Aufgrund seines ionischen Charakters kann die chromatographische Analyse spezielle Bedingungen erfordern, beispielsweise Ion-Pairing-Techniken oder geeignete Puffersysteme. Reversed-Phase-Methoden können ohne Anpassung der mobilen Phase eingeschränkt geeignet sein.

Löslichkeits- und Dissoziationsverhalten

In wässriger Lösung dissoziiert Magnesium L-Threonat in Magnesiumionen und Threonat-Anionen. Das Dissoziationsverhalten ist konzentrations- und pH-abhängig.

Kontrollierte Pufferbedingungen unterstützen reproduzierbare analytische Ergebnisse.

Festkörper- und Kristallstruktur

Mittels Röntgenpulverdiffraktometrie (PXRD) kann die Kristallstruktur untersucht werden. Koordinationsverbindungen können unterschiedliche Gitterstrukturen ausbilden, abhängig von Trocknung und Herstellungsbedingungen.

Eine konsistente Kristallstruktur trägt zur reproduzierbaren analytischen Performance bei.

Vergleich innerhalb organischer Magnesiumsalze

Magnesium L-Threonat gehört zur Gruppe organischer Magnesiumsalze, zu denen auch Citrat-, Glycinat- oder Malat-Derivate zählen. Unterschiede in Ligandenstruktur beeinflussen Löslichkeit, Magnesiumanteil und Koordinationsverhalten.

Solche Unterschiede sind bei vergleichenden Analysen im Laborumfeld relevant.

Analytische Anwendungen

Magnesium L-Threonat kann als Referenzmaterial für Zusammensetzungsprüfung, Elementbestimmung und vergleichende Stabilitätsanalysen verwendet werden.

  • Referenz für Magnesiumsalz-Analytik
  • Methodenvalidierung für Magnesiumquantifizierung
  • Charakterisierung von Koordinationsverbindungen
  • Löslichkeits- und Stabilitätsuntersuchungen

Erweiterte technische FAQ

Liegt die Verbindung wasserfrei vor?
Der Hydratationsgrad kann je nach Lagerbedingungen variieren. Eine analytische Überprüfung des Wassergehalts ist möglich.

Kann der Magnesiumgehalt schwanken?
Der Magnesiumanteil hängt von der stöchiometrischen Zusammensetzung und dem Hydratationszustand ab. Chargenkennzeichnung gewährleistet Rückverfolgbarkeit.

Ist eine Elementaranalyse sinnvoll?
Ja, insbesondere zur Bestätigung des Magnesiumanteils in analytischen Arbeitsabläufen.

Handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel?
Nein. Dieses Produkt wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial für Laborzwecke geliefert.

Erweiterte koordinationschemische Betrachtung

Magnesiumionen besitzen eine ausgeprägte Affinität zu Sauerstoffdonoren. In Magnesium L-Threonat erfolgt die Bindung primär über Carboxylat- und Hydroxygruppen. Je nach Hydratationszustand können zusätzlich Wassermoleküle in die Koordinationssphäre eingebunden sein.

Die Koordinationszahl von Magnesium beträgt häufig sechs, wodurch sich unter geeigneten Bedingungen eine oktaedrische Geometrie ausbilden kann. Diese strukturellen Aspekte beeinflussen physikalische Eigenschaften wie Löslichkeit, Kristallstruktur und thermische Stabilität.

Hydratationsdynamik und Feuchteaufnahme

Magnesiumsalze können hygroskopische Eigenschaften aufweisen. Die Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft kann zu einer Veränderung der Masse und des Wasseranteils führen. Daher ist eine trockene Lagerung unter kontrollierten Bedingungen empfehlenswert.

Zur Bestimmung des Wassergehalts können Karl-Fischer-Titration oder thermogravimetrische Verfahren eingesetzt werden. Solche Analysen unterstützen eine präzise Charakterisierung des Referenzmaterials.

Thermisches Verhalten

Unter kontrollierter Erwärmung kann es zu Dehydratisierungsprozessen kommen. Die thermische Analyse mittels DSC oder TGA ermöglicht die Identifikation möglicher Phasenübergänge oder Zersetzungsschritte.

Die Kenntnis des thermischen Profils ist insbesondere bei längerer Lagerung oder Transport unter variablen Temperaturbedingungen relevant.

Elementanalytische Verifikation

Die quantitative Bestimmung des Magnesiumanteils kann durch Atomabsorptionsspektroskopie oder ICP-OES erfolgen. Diese Methoden liefern reproduzierbare Ergebnisse zur Überprüfung der stöchiometrischen Zusammensetzung.

Die organische Ligandenstruktur kann ergänzend durch NMR- und IR-Analysen bestätigt werden, wodurch sowohl der metallische als auch der organische Bestandteil analytisch abgesichert werden.

Löslichkeitsprofil und Dissoziationsverhalten

In wässrigen Medien dissoziiert Magnesium L-Threonat in Magnesiumionen und Threonat-Anionen. Das Dissoziationsgleichgewicht ist abhängig von Konzentration, Temperatur und pH-Wert.

Für analytische Anwendungen kann die Einstellung definierter Pufferbedingungen zu einer verbesserten Reproduzierbarkeit beitragen.

Vergleichende Einordnung innerhalb organischer Magnesiumsalze

Im Vergleich zu anderen organischen Magnesiumverbindungen wie Citrat oder Glycinat weist Magnesium L-Threonat eine spezifische Ligandenstruktur mit mehreren Hydroxygruppen auf. Diese strukturelle Besonderheit kann sich auf Löslichkeit und Koordinationsverhalten auswirken.

Solche Unterschiede sind im analytischen Kontext relevant, wenn verschiedene Magnesiumsalze innerhalb derselben Versuchsreihe untersucht werden.

Erweiterte technische FAQ

Beeinflusst die Lagerung die Zusammensetzung?
Feuchtigkeit und Temperatur können den Hydratationsgrad beeinflussen. Eine sachgerechte Lagerung unterstützt die Materialkonstanz.

Ist das Material für pharmazeutische Anwendungen bestimmt?
Nein. Es handelt sich ausschließlich um ein chemisches Referenzmaterial für Labor- und Forschungszwecke.

Kann eine Chargenrückverfolgung erfolgen?
Ja. Jede Lieferung ist eindeutig gekennzeichnet und ermöglicht interne Dokumentation und Nachverfolgbarkeit.

Disclaimer:
Dieses Produkt ist ausschließlich für Forschungszwecke im Labor bestimmt. Es ist nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr sowie nicht für medizinische, diagnostische oder therapeutische Anwendungen vorgesehen.

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Eigenschaften

Intended use: Laboratory research and analytical reference purposes only
Application area: Analytical chemistry, reference comparison and method development
End user: Professional users in controlled research environments
Regulatory classification: Chemical reference material
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