NSI-189 Phosphat wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial für die analytische Chemie, strukturelle Identifikation und laborbasierte Vergleichsuntersuchungen bereitgestellt. Dieses Material ist für kontrollierte Forschungsumgebungen vorgesehen, die eine verifizierte chemische Identität, eine klare Salzform-Spezifikation und reproduzierbare analytische Eigenschaften erfordern.
NSI-189 Phosphat (CAS 1270138-40-3) ist direkt über den Rexar Webshop erhältlich und wird in versiegelter Laborverpackung für den Vertrieb innerhalb der Europäischen Union geliefert.
Rexar Technical Compound Datasheet (PDF)
NSI-189 Phosphat ist ein substituiertes Phenylpiperazin-Derivat mit einem Benzylpiperazin-Grundgerüst, das über eine Amidbindung mit einer substituierten Pyridin-Einheit verbunden ist. Das Phosphat fungiert als Gegenion zur protonierten Aminogruppe und beeinflusst Löslichkeit, Kristallstruktur sowie chromatographisches Verhalten.
Die Molekülstruktur kombiniert aromatische Ringsysteme, heterozyklische Stickstoffatome und aliphatische Seitenketten. Mehrere Stickstoffzentren ermöglichen definierte Protonierungszustände unter kontrollierten pH-Bedingungen.
Dieses Produkt wird ausschließlich als Phosphat-Salz geliefert. Molekulare Eigenschaften, Molekulargewicht und physikochemische Parameter unterscheiden sich zwischen freier Base und Salzform. Alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich spezifisch auf das Phosphat (CAS 1270138-40-3).
Das Phosphat-Gegenion kann Hygroskopizität, wässrige Löslichkeit und Retentionsverhalten in chromatographischen Systemen beeinflussen. Eine exakte Dokumentation der Salzform ist daher für reproduzierbare Referenzanalysen essenziell.
NSI-189 Phosphat | CAS: 1270138-40-3 | Summenformel: C22H30N4O5P | Molekulargewicht: 476,48 g/mol.
Der aromatische Pyridinring trägt zur Elektronendelokalisierung bei und erzeugt definierte UV-Absorptionsbereiche. Die Benzylgruppe verleiht dem Molekül hydrophobe Eigenschaften, während der Piperazinring sekundäre Aminfunktionen bereitstellt.
Diese Kombination führt zu charakteristischen Signalen in NMR- und IR-Spektren, wodurch eine reproduzierbare strukturelle Identifikation ermöglicht wird.
Mehrere Stickstoffatome ermöglichen definierte Protonierungszustände. In der Phosphat-Salzform verbessert die Protonierung die wässrige Kompatibilität gegenüber der freien Base.
Kontrollierte pH-Bedingungen während der Probenvorbereitung unterstützen stabile Peakformen und reproduzierbare Retentionszeiten in chromatographischen Verfahren.
NSI-189 Phosphat zeigt in Umkehrphasen-HPLC-Systemen typischerweise eine moderate Retention aufgrund seiner kombinierten aromatischen und aliphatischen Strukturanteile. Das Phosphat-Gegenion kann die Peak-Symmetrie beeinflussen.
Die Optimierung von Eluentenzusammensetzung, Puffersystem und Gradientenprofil kann die Auflösung verbessern.
Unter geeigneten Ionisationsbedingungen kann das Molekülion der Phosphat-Salzform detektiert werden. Fragmentierungsmuster spiegeln häufig die Spaltung der Benzylgruppe, der Piperazin-Einheit oder der Amidbindung wider.
Solche Fragmentmuster unterstützen die strukturelle Verifizierung mittels LC-MS oder hochauflösender Massenspektrometrie.
Während die aromatischen Systeme strukturell starr sind, besitzen aliphatische Seitenketten begrenzte Rotationsfreiheit. Diese Kombination aus starren und flexiblen Bereichen beeinflusst Löslichkeit und chromatographische Dispersion.
Amid- und Aminfunktionen können als Wasserstoffbrücken-Donoren oder -Akzeptoren fungieren. In der Phosphat-Salzform entstehen ionische Wechselwirkungen zwischen protonierten Stickstoffatomen und dem Phosphat-Gegenion.
Diese Wechselwirkungen beeinflussen Kristallmorphologie und Feuchtigkeitsempfindlichkeit.
Die aromatischen Systeme erzeugen charakteristische Absorptionsbereiche im UV-Spektrum, die für spektrophotometrische Identifikation oder Reinheitsprüfungen genutzt werden können.
Bei sachgerechter Lagerung bleibt NSI-189 Phosphat physikalisch stabil. Erhöhte Temperaturen können jedoch typische Degradationsprozesse heterozyklischer Amide beschleunigen.
Die Bestimmung von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff- und Phosphorgehalt unterstützt die Identitätsprüfung. Abweichungen können auf Restlösungsmittel oder Verunreinigungen hinweisen.
Strukturdaten und physikochemische Eigenschaften sind in der öffentlichen Datenbank einsehbar: NSI-189 Phosphat auf PubChem
Das Molekül NSI-189 Phosphat enthält mehrere rotierbare Bindungen innerhalb der aliphatischen Seitenkette sowie im Piperazin-Ring. Während die aromatischen Segmente strukturell starr sind, erlauben die aliphatischen Abschnitte eine begrenzte konformationelle Anpassung in Lösung.
Diese Kombination aus starren und flexiblen Bereichen beeinflusst Löslichkeitsverhalten, Diffusionseigenschaften und chromatographische Peakform unter kontrollierten Bedingungen.
In der Phosphat-Salzform entstehen elektrostatische Wechselwirkungen zwischen dem protonierten Stickstoffzentrum und dem Phosphat-Gegenion. Diese ionischen Bindungen stabilisieren die Kristallstruktur und beeinflussen Schüttdichte sowie Partikelmorphologie.
Die Stabilität des Ionengitters trägt zur langfristigen Lagerfähigkeit bei, sofern Feuchtigkeit und extreme Temperaturen vermieden werden.
Die Kombination aus aromatischen Ringen, polaren Aminfunktionen und dem Phosphat-Anion führt zu einem differenzierten Löslichkeitsprofil. In wässrigen Systemen kann die Salzform eine erhöhte Dispergierbarkeit zeigen im Vergleich zur freien Base.
In organischen Lösungsmitteln hängt die Löslichkeit von Polarität und Wassergehalt ab, weshalb eine präzise Lösungsmittelauswahl für analytische Verfahren empfohlen wird.
Die eindeutige Kombination aus aromatischen Protonen, aliphatischen Signalen und heterozyklischen Stickstoffumgebungen erzeugt reproduzierbare NMR-Spektren. Im IR-Spektrum lassen sich Amid- und Phosphat-bezogene Schwingungen identifizieren.
Solche spektralen Merkmale unterstützen die strukturelle Bestätigung im Rahmen von Referenzanalysen.
Bei Lagerung zwischen 8–20 °C in trockener Umgebung bleibt die physikalische Struktur über längere Zeiträume stabil. Direkte UV-Exposition sollte vermieden werden, um potenzielle photoinduzierte Veränderungen zu minimieren.
Versiegelte Laborverpackung schützt das Material während Transport und Lagerung innerhalb der EU-Distribution.
Wie lautet die CAS-Nummer?
1270138-40-3.
Handelt es sich um die Phosphat-Salzform?
Ja. Dieses Produkt wird ausschließlich als Phosphat geliefert.
Bezieht sich diese Seite auf die freie Base?
Nein. Alle Angaben beziehen sich spezifisch auf das Phosphat.
Ist dieses Produkt für den menschlichen oder tierischen Gebrauch bestimmt?
Nein. Es wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial geliefert.
Ist NSI-189 Phosphat innerhalb der EU lieferbar?
Ja. Der Versand erfolgt in versiegelter Laborverpackung über den Rexar Webshop.
Haftungsausschluss:
Dieses Produkt ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt. Es ist nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr sowie nicht für medizinische, diagnostische oder therapeutische Anwendungen vorgesehen.
| Intended use: | Laboratory research and analytical reference purposes only |
| Application area: | Analytical chemistry, reference comparison and method development |
| End user: | Professional users in controlled research environments |
| Regulatory classification: | Chemical reference material |