Compound-7P wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial in Forschungsqualität für die analytische Chemie, Substanzidentifizierung und vergleichende Laboranalysen geliefert. Dieses synthetische Sulfonamidoacetamid-Derivat wird ausschließlich für kontrollierte Forschungsumgebungen bereitgestellt, in denen eine verifizierte chemische Identität, konsistente Strukturdokumentation und reproduzierbare analytische Vergleichbarkeit erforderlich sind.
Forschungsmaterial in Laborqualität, vertrieben von Rexar innerhalb der Europäischen Union.
Compound-7P (CAS 1890208-58-8) wird in versiegelten Laborverpackungen geliefert, um Rückverfolgbarkeit, Lagerstabilität und ordnungsgemäße Laborhandhabung zu gewährleisten.
Rexar Technical Compound Datasheet (PDF)
Daten zur Molekülstruktur und ausgewählte physikalisch-chemische Eigenschaften können hier eingesehen werden: Compound-7P auf PubChem
Compound-7P ist ein synthetisches Sulfonamidoacetamid, das zwei substituierte aromatische Ringsysteme, ein Methoxypyridin-Fragment, eine Acetamid-Bindung sowie eine tertiäre Sulfonamidgruppe enthält. Seine Molekülstruktur kombiniert aromatische, heteroaromatische, Carbonyl-, Ether- und Sulfonyl-Funktionalitäten in einem kompakten niedermolekularen Gerüst.
Die Struktur kann als N-substituiertes Sulfonamidoacetamid beschrieben werden, bei dem das Sulfonamid-Stickstoffatom mit einer 2-Methoxyphenylgruppe, einer 4-Methylphenylsulfonylgruppe sowie einer Acetamid-Seitenkette verbunden ist. Das terminale Amid ist mit einem methoxysubstituierten Pyridinring verknüpft.
Das charakteristische Strukturmerkmal von Compound-7P ist sein Sulfonamidoacetamid-Grundgerüst. Ein tertiäres Sulfonamid-Stickstoffatom verbindet die aromatische Sulfonylkomponente mit der Methoxyphenylgruppe und der Methyleneinheit der Acetamid-Seitenkette.
Die Kombination aus Sulfonamid- und Amidfunktionalitäten erzeugt eine Struktur mit mehreren polaren Sauerstoff- und Stickstoffatomen, während gleichzeitig ein ausgeprägter aromatischer Charakter erhalten bleibt. Dieses Gleichgewicht kann die Lösungsmittelverträglichkeit und das chromatographische Verhalten unter analytischen Bedingungen beeinflussen.
Compound-7P enthält zwei benzolbasierte aromatische Ringsysteme sowie einen stickstoffhaltigen Pyridinring. Einer der Phenylringe trägt eine Methoxygruppe, während der über die Sulfonylgruppe gebundene Phenylring in para-Position eine Methylgruppe besitzt.
Das terminale Methoxypyridin-Fragment enthält ein heteroaromatisches Stickstoffatom, das an Protonierung und intermolekularen Wechselwirkungen teilnehmen kann. Diese Ringsysteme tragen zu charakteristischen UV-Absorptionseigenschaften und gut unterscheidbaren aromatischen Signalen bei spektroskopischen Analysen bei.
Die Summenformel C22H23N3O5S zeigt das Vorhandensein von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff-, Sauerstoff- und Schwefelatomen, die auf mehrere chemisch unterschiedliche funktionelle Gruppen verteilt sind.
Die Sulfonylgruppe trägt zwei stark polare Sauerstoffatome bei, während die Amid-Carbonylgruppe und der heteroaromatische Stickstoff zusätzliche Wasserstoffbrücken-Akzeptorstellen bereitstellen.
Die Acetamidgruppe besteht aus einer Carbonyleinheit, die mit einem Amidstickstoff und einer Methylengruppe verbunden ist. Die Resonanzdelokalisierung zwischen Amidstickstoff und Carbonylgruppe schränkt die Rotation ein und führt zu einer vergleichsweise definierten lokalen Geometrie.
Die Infrarotspektroskopie kann eine charakteristische Amid-Carbonylabsorption zeigen, während die NMR-Analyse Signale der Methylengruppe, des Amidprotons und der benachbarten aromatischen Bereiche liefern kann.
Der Sulfonamidbereich enthält ein Schwefelatom, das mit zwei Sauerstoffatomen, einem aromatischen Kohlenstoffatom und einem substituierten Stickstoffatom verbunden ist. Der stark elektronenziehende Charakter der Sulfonylgruppe beeinflusst die elektronische Umgebung des gebundenen Stickstoffatoms sowie des benachbarten aromatischen Systems.
Die Sauerstoffatome der Sulfonylgruppe können als Wasserstoffbrücken-Akzeptoren wirken und wesentlich zu intermolekularen Wechselwirkungen sowie zum chromatographischen Verhalten beitragen.
Compound-7P enthält zwei Methoxygruppen, die sich auf unterschiedlichen aromatischen Ringsystemen befinden. Eine Methoxygruppe ist an einen Phenylring gebunden, die andere an den Pyridinring.
Diese Etherfunktionalitäten liefern zusätzliche Sauerstoffatome und erzeugen charakteristische Methylresonanzen in der Protonen-NMR-Spektroskopie. Darüber hinaus können sie die chemischen Verschiebungen der aromatischen Signale sowie die UV-Absorption beeinflussen.
Compound-7P besitzt mehrere potenzielle Wasserstoffbrücken-Akzeptoren, darunter die Sauerstoffatome der Sulfonylgruppe, den Amid-Carbonylsauerstoff, die Methoxysauerstoffatome sowie den Pyridinstickstoff. Der sekundäre Amidstickstoff kann als Wasserstoffbrücken-Donor fungieren.
Diese Verteilung von Donor- und Akzeptorfunktionen kann Solvatation, Kristallpackung, chromatographische Selektivität und Wechselwirkungen mit polaren stationären Phasen beeinflussen.
Das Molekül kombiniert mehrere polare Heteroatome mit drei aromatischen beziehungsweise heteroaromatischen Ringsystemen. Die aromatischen Bereiche tragen zur hydrophoben Oberfläche bei, während Sulfonamid-, Amid- und Ethergruppen die Polarität erhöhen.
Diese gemischten Struktureigenschaften sind bei der Auswahl geeigneter Lösungsmittel, der Probenvorbereitung und der Entwicklung von Methoden für die Umkehrphasenchromatographie von Bedeutung.
Compound-7P enthält kein formal definiertes stereogenes Zentrum und wird ohne festgelegte Stereochemie beschrieben. Die Rotationsfreiheit betrifft hauptsächlich Bindungen zwischen den aromatischen Ringsystemen, dem Sulfonamidstickstoff, der Methylengruppe und dem Amidbereich.
Die Sulfonamid- und Amidfunktionalitäten können bestimmte Rotationen aufgrund sterischer und elektronischer Effekte einschränken, wodurch unter verschiedenen Lösungsmittel- oder Festkörperbedingungen bevorzugte Konformationen entstehen können.
Unter Umkehrphasen-HPLC-Bedingungen kann die Retention durch die drei aromatischen Ringsysteme und den Methylsubstituenten beeinflusst werden, während die polaren Sulfonamid-, Amid-, Methoxy- und Pyridinfunktionalitäten mit der mobilen Phase wechselwirken.
Retentionszeit und Peakform können je nach Zusammensetzung der mobilen Phase, pH-Wert, Gradientenprogramm, Säulenchemie und Probenkonzentration variieren.
LC-basierte Methoden können zur qualitativen Identitätsbestimmung, Reinheitsprofilierung und Überprüfung der Retentionszeit eingesetzt werden. Da das Molekül sowohl hydrophobe aromatische Bereiche als auch polare Heteroatome enthält, kann eine Optimierung des Gradienten erforderlich sein, um eine geeignete Retention und symmetrische Peaks zu erzielen.
Saure oder gepufferte mobile Phasen können die Protonierung des Pyridinstickstoffs beeinflussen und dadurch das chromatographische Verhalten verändern.
Mit einem Molekulargewicht von etwa 441,50 g/mol liegt Compound-7P in einem für routinemäßige LC-MS-Analysen geeigneten Massenbereich. Die Elektrospray-Ionisation kann – abhängig von Lösungsmittelzusammensetzung und Ionisationsbedingungen – den Nachweis protonierter oder anderer Moleküladdukte ermöglichen.
Fragmentierungswege können Spaltungen im Bereich der Sulfonamid-, Acetamid- oder methoxysubstituierten aromatischen Strukturen umfassen und dadurch zur Strukturbestätigung anhand erwarteter Fragmentierungsmuster beitragen.
Die Protonen-NMR-Analyse kann Resonanzen der aromatischen und heteroaromatischen Protonen, der beiden Methoxygruppen, des para-Methylsubstituenten, der Acetamid-Methylengruppe sowie des Amidprotons zeigen.
Die 13C-NMR-Analyse kann charakteristische Signale für das Amid-Carbonylkohlenstoffatom, die Methoxykohlenstoffatome, den aromatischen Methylkohlenstoff, den Methylenkohlenstoff sowie die substituierten aromatischen und Pyridinkohlenstoffatome liefern.
Die Infrarotanalyse kann charakteristische Absorptionsbanden der Amid-Carbonylgruppe, der Sulfonylgruppe, der aromatischen Ringsysteme sowie der Etherfunktionalitäten aufweisen.
Die asymmetrischen und symmetrischen Schwingungen der Sulfonylgruppe können bei der strukturellen Identitätsbestätigung durch Vergleich mit authentischen Referenzspektren hilfreich sein.
Durch das Vorhandensein mehrerer aromatischer und heteroaromatischer Ringsysteme eignet sich Compound-7P für UV-basierte chromatographische Nachweisverfahren. Die Wahl der Detektionswellenlänge sollte auf Grundlage des gemessenen Absorptionsspektrums und der validierten Labormethode erfolgen.
Methoxy-, Methyl-, Sulfonamid- und Amidsubstituenten können die Absorptionseigenschaften der aromatischen Chromophore beeinflussen.
Compound-7P wird als Laborpulver geliefert. Festkörpereigenschaften wie Kristallinität, Partikelmorphologie und Restlösungsmittelgehalt können vom Herstellungs- und Reinigungsverfahren abhängen.
Analytische Laboratorien können Schmelzverhalten, Pulveranalysen oder spektroskopische Vergleiche als ergänzende Verfahren zur Identitätsbestätigung einsetzen.
Compound-7P kann als qualitatives Referenzmaterial für Strukturverifizierung und vergleichende analytische Arbeitsabläufe mittels LC-MS, HPLC, NMR und Infrarotspektroskopie eingesetzt werden. Analytische Verfahren können den Vergleich von Retentionszeiten, die Bestätigung des Molekulargewichts sowie vergleichende Spektrenanalysen umfassen.
Compound-7P kann strukturell als substituiertes Sulfonamidoacetamid mit aromatischen und heteroaromatischen Ringsystemen klassifiziert werden. Sein molekulares Gerüst unterscheidet sich von Racetamen, Pyrrolidon-Derivaten, Phenibut-Analoga und nährstoffbasierten Referenzmaterialien.
Die Kombination aus tertiärer Sulfonamidgruppe, sekundärer Amidfunktion und Methoxypyridin-Fragment ordnet die Verbindung einer spezialisierten Gruppe synthetischer neurochemischer Forschungsverbindungen zu, die in kontrollierten analytischen Vergleichsverfahren eingesetzt werden.
Die 2-Methoxyphenylgruppe ist direkt an den Sulfonamidstickstoff gebunden. Die ortho-ständige Methoxygruppe kann die lokale sterische Orientierung und die räumliche Konformation des aromatischen Rings beeinflussen.
Der zweite Phenylring ist direkt an die Sulfonylgruppe gebunden und trägt einen para-Methylsubstituenten, wodurch ein 4-Methylphenylsulfonyl-Fragment entsteht.
Der Amidstickstoff ist mit einem methoxysubstituierten Pyridinring verbunden. Das Pyridinstickstoffatom stellt ein basisches heteroaromatisches Zentrum dar, während die Methoxygruppe die elektronischen Eigenschaften des Rings beeinflusst.
Dieses heteroaromatische Fragment kann charakteristische chromatographische und spektroskopische Eigenschaften erzeugen, die sich von vergleichbaren phenylsubstituierten Acetamiden unterscheiden.
Eine Methylengruppe verbindet den tertiären Sulfonamidstickstoff mit der Amid-Carbonylgruppe. Diese kurze Verbindungsstruktur trennt die beiden polaren funktionellen Gruppen und sorgt gleichzeitig für eine kompakte Molekülarchitektur.
Die Methylenprotonen können aufgrund des kombinierten elektronischen Einflusses des benachbarten Stickstoffatoms und der Carbonylgruppe in der NMR-Spektroskopie eine charakteristische chemische Verschiebung zeigen.
Der Pyridinstickstoff stellt unter sauren analytischen Bedingungen die wahrscheinlichste Protonierungsstelle dar. Der Protonierungszustand kann die Wasserlöslichkeit, die Elektrospray-Ionisation sowie das chromatographische Verhalten beeinflussen.
Der tertiäre Sulfonamidstickstoff wird durch die benachbarte Sulfonylgruppe stark elektronisch beeinflusst und besitzt voraussichtlich nicht die Basizität eines konventionellen tertiären Amins.
Die Summenformel C22H23N3O5S enthält ein Schwefelatom in der Sulfonamidgruppe, fünf Sauerstoffatome in Sulfonyl-, Amid- und Methoxyfunktionalitäten sowie drei Stickstoffatome in den Sulfonamid-, Amid- und Pyridinbereichen.
Theoretische Elementaranalysen können in Kombination mit Massenspektrometrie und spektroskopischen Verfahren zur Identitätsbestätigung herangezogen werden.
Als chemisches Referenzmaterial kann Compound-7P für qualitative Strukturvergleiche, Methodenentwicklung und analytische Identitätsbestätigung in Laboratorien verwendet werden, die substituierte Sulfonamidoacetamide oder verwandte spezialisierte Forschungsverbindungen untersuchen.
Eine reproduzierbare Analytik setzt eine konsistente Probenvorbereitung, validierte Instrumentenparameter, geeignete Referenzdokumentation sowie kontrollierte Lagerbedingungen voraus.
Jede Einheit wird in versiegelten Laborverpackungen geliefert, die die Materialintegrität während Lagerung und Transport unterstützen. Die Chargenkennzeichnung gewährleistet Rückverfolgbarkeit und interne Dokumentation in kontrollierten Forschungsumgebungen.
Die Verpackung sollte außerhalb der Verwendung verschlossen bleiben und vor Feuchtigkeit, übermäßiger Hitze und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Wie lautet die CAS-Nummer von Compound-7P?
Die CAS-Nummer lautet 1890208-58-8.
Wie lautet die PubChem CID von Compound-7P?
Die PubChem Compound Identifier lautet 127052939.
Wie lautet die Molekülformel von Compound-7P?
Die Molekülformel lautet C22H23N3O5S.
Wie hoch ist das Molekulargewicht von Compound-7P?
Das Molekulargewicht beträgt etwa 441.50 g/mol.
In welcher Form wird Compound-7P geliefert?
Es wird als Laborpulver in versiegelter Verpackung geliefert.
Ist Compound-7P ein Racetam oder Pyrrolidon-Derivat?
Nein. Es handelt sich strukturell um ein substituiertes Sulfonamidoacetamid.
Ist dieses Produkt für den menschlichen oder tierischen Gebrauch bestimmt?
Nein. Dieses Material wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial für Laborzwecke geliefert.
Haftungsausschluss:
Dieses Produkt wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial für Labor- und Analysezwecke geliefert. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt. Nicht zur Verwendung als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum, Arzneimittel, Diagnostikum oder Therapeutikum vorgesehen.
| Intended use: | Laboratory research and analytical reference purposes only |
| Application area: | Analytical chemistry, reference comparison and method development |
| End user: | Professional users in controlled research environments |
| Regulatory classification: | Chemical reference material |