Bromantane (CAS 87913-26-6) wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial in Forschungsqualität für die analytische Chemie, Strukturbestimmung und laborbasierte Vergleichsverfahren bereitgestellt. Diese synthetische niedermolekulare Verbindung ist ausschließlich für kontrollierte Forschungsumgebungen vorgesehen, die eine bestätigte chemische Identität, reproduzierbare analytische Eigenschaften und konsistente Dokumentationsstandards erfordern.
Bromantane ist direkt über den Rexar-Webshop erhältlich und wird in versiegelter Laborverpackung innerhalb der Europäischen Union geliefert.
Rexar Technisches Datenblatt (PDF)
Bromantane ist ein substituiertes Adamantan-Amin-Derivat, das ein starres trizyklisches Kohlenwasserstoffgerüst mit einer bromierten aromatischen Phenylgruppe kombiniert. Das Molekül besteht aus einem Adamantankern, der über eine sekundäre Aminfunktion mit einem para-bromierten aromatischen Ring verbunden ist. Dadurch entsteht eine hybride Struktur mit gesättigten aliphatischen und aromatischen Molekülbereichen.
Das Adamantan-Gerüst ist ein polyzyklischer Kohlenwasserstoff, der aus fusionierten Cyclohexanringen in einer symmetrischen, käfigartigen Geometrie besteht. Alle Kohlenstoffatome innerhalb der Adamantanstruktur sind sp3-hybridisiert, wodurch ein gesättigter und konformationsstabiler Kern entsteht. Diese dreidimensionale Starrheit trägt zu vorhersagbarem sterischem Verhalten und konsistenten analytischen Eigenschaften unter Laborbedingungen bei.
Aufgrund seines definierten Kohlenstoffgerüsts werden Adamantan-basierte Strukturen häufig in der Strukturchemie und Materialwissenschaft beschrieben. Die käfigartige Konfiguration sorgt auf molekularer Ebene für mechanische Stabilität und reduziert konformationelle Variabilität. Diese Eigenschaften sind in analytischen Arbeitsabläufen relevant, in denen Reproduzierbarkeit und definierte Molekülgeometrie für Identifikationsverfahren wichtig sind.
Die para-bromierte Phenylsubstitution führt ein planare aromatisches Ringsystem ein, das zur Elektronendelokalisierung und zu definierten spektroskopischen Eigenschaften beiträgt. Das Vorhandensein eines Halogensubstituenten, insbesondere Brom, verleiht eine elementare Spezifität, die durch analytische Techniken wie Massenspektrometrie und Elementaranalyse nachweisbar ist.
Das Adamantan-Gerüst wird aufgrund seiner Ähnlichkeit zu Fragmenten des Diamantgitters häufig als diamantähnlicher Kohlenwasserstoff beschrieben. Seine tetraedrische Kohlenstoffanordnung führt zu starken Sigma-Bindungen und struktureller Starrheit. Bei substituierten Derivaten beeinflussen funktionelle Gruppen am Adamantan-Käfig das Gesamtverhalten des Moleküls, während die geometrische Stabilität des Kerns erhalten bleibt.
Die Substitution an spezifischen Kohlenstoffpositionen des Adamantankerns erzeugt strukturell verwandte Derivate mit unterschiedlichen Molekulargewichten und elementaren Zusammensetzungen. Bromantane stellt ein solches substituiertes Adamantan dar, bei dem das Käfiggerüst mit einer aromatischen Aminstruktur verbunden ist. Dieses Substitutionsmuster definiert die Registerklassifikation und das analytische Profil der Verbindung.
Bromantane enthält ein Bromatom in para-Position des Phenylrings. Brom besitzt zwei natürlich vorkommende Isotope, 79Br und 81Br, die ein charakteristisches Isotopenmuster erzeugen, das in der massenspektrometrischen Analyse beobachtbar ist. Dieses Isotopensignal kann bei der Bestätigung der molekularen Identität in strukturellen Verifizierungsprozessen hilfreich sein.
Halogenierte aromatische Verbindungen können im Vergleich zu nicht-halogenieren Analoga ein verändertes chromatographisches Verhalten aufweisen. Das Vorhandensein von Brom kann die Molekülpolarität, intermolekulare Wechselwirkungen und Retentionszeiten unter kontrollierten chromatographischen Bedingungen beeinflussen. In der Umkehrphasen-Flüssigchromatographie kann das Substitutionsmuster die hydrophoben Wechselwirkungen mit der stationären Phase beeinflussen.
Die Summenformel C16H20BrN beschreibt eine kovalent gebundene Struktur aus Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Brom- und Stickstoffatomen. Die sekundäre Aminfunktion stellt die Verbindung zwischen dem gesättigten Adamantankern und dem aromatischen Phenylring her.
Aus bindungstheoretischer Sicht enthält das Molekül Sigma-Bindungen innerhalb des Adamantan-Käfigs sowie delokalisierte Pi-Bindungen im aromatischen Ring. Diese unterschiedlichen Bindungsbereiche führen zu klar unterscheidbaren spektroskopischen Signaturen.
In der Protonen-NMR-Analyse erscheinen aromatische Wasserstoffatome typischerweise in einem anderen chemischen Verschiebungsbereich als aliphatische Wasserstoffe des gesättigten Käfiggerüsts. Die 13C-NMR-Spektroskopie kann Signale der quartären Kohlenstoffatome im Adamantankern sowie substituierter aromatischer Kohlenstoffatome im Phenylring zeigen.
Die Infrarotspektroskopie kann Absorptionsbanden aufweisen, die mit Aminfunktionen, aromatischen C-H-Streckschwingungen und aliphatischen C-H-Bindungen übereinstimmen. Solche spektroskopischen Merkmale ermöglichen Laboren eine strukturbezogene Identitätsbestätigung gemäß etablierten Analyseprotokollen.
Als kristalline niedermolekulare Verbindung zeigt Bromantane unter Standardlaborbedingungen ein definiertes Festkörperverhalten. Kristalline Materialien sind durch periodisch wiederkehrende Gitterstrukturen gekennzeichnet, die zu messbaren Schmelzpunkten und reproduzierbarer physikalischer Erscheinung führen.
Eine definierte Kristallmorphologie kann Qualitätsbewertungsverfahren unterstützen, einschließlich visueller Inspektion und analytischer Verifizierung. Eine sachgerechte Lagerung in trockener und lichtgeschützter Umgebung trägt zur langfristigen strukturellen Stabilität bei.
Bromantane ist unter der CAS-Nummer 87913-26-6 registriert und in öffentlichen chemischen Datenbanken wie PubChem indexiert. Registereinträge enthalten in der Regel Strukturdiagramme, SMILES-Notation, InChI-Identifikatoren sowie Klassifikationsmetadaten für niedermolekulare Forschungschemikalien.
Unter Standardlaborbedingungen liegt Bromantane typischerweise als kristalliner Feststoff vor. Kristalline niedermolekulare Verbindungen mit definierten Substitutionsmustern zeigen häufig ein konsistentes Festkörperverhalten und reproduzierbare analytische Reaktionen.
Bromantane kann als qualitatives Referenzmaterial in Laboren dienen, die strukturelle Verifizierung und Substanzvergleich durchführen. In chromatographischen Arbeitsabläufen kann das Retentionszeitverhalten mit Referenzmaterialien verglichen werden. In spektroskopischen Verfahren kann die Struktur mittels NMR- und IR-Analyse bestätigt werden.
Das definierte Gerüst und das Substitutionsmuster tragen zu reproduzierbaren analytischen Eigenschaften bei, die den Einsatz als strukturelles Referenzmaterial in kontrollierten Laborumgebungen unterstützen.
Als chemisches Referenzmaterial in Forschungsqualität wird Bromantane in versiegelter Verpackung geliefert, um die Integrität während Lagerung und Transport zu gewährleisten. Chargenkennzeichnungen unterstützen die interne Rückverfolgbarkeit und Dokumentation in Laborsystemen.
Bromantane kann im weiteren Kontext substituierter Adamantan-Derivate betrachtet werden, die gesättigte Käfigkohlenwasserstoffe mit funktionalisierten aromatischen Systemen kombinieren. In der Strukturchemie werden solche Hybridmoleküle häufig im Hinblick auf den Einfluss starrer Kohlenwasserstoffgerüste auf Molekülgeometrie, intermolekulare Packung und analytische Nachweisbarkeit diskutiert.
Der Adamantankern bietet ein kompaktes und sterisch definiertes Gerüst. Im Vergleich zu flexiblen aliphatischen Ketten weisen käfigartige Kohlenwasserstoffe eine reduzierte Konformationsfreiheit auf. Diese verringerte Flexibilität kann zu reproduzierbarem Kristallisationsverhalten und konsistenter Festkörpermorphologie beitragen.
Beim Vergleich substituierter Adamantan-Derivate ergeben sich Unterschiede typischerweise aus Art und Position der Substituenten am Käfiggerüst. Im Fall von Bromantane führt die para-bromierte Phenylgruppe sowohl aromatische Eigenschaften als auch Halogensubstitution ein. Dadurch entsteht ein Molekül mit klar abgegrenzten strukturellen Domänen: ein gesättigtes Käfiggerüst, ein aromatisches Ringsystem und eine sekundäre Aminverbindung zwischen beiden Bereichen.
Aus analytisch-chemischer Sicht zeigen Verbindungen mit aromatischen und aliphatischen Bereichen häufig klar unterscheidbare Spektralregionen. Aromatische Protonen erscheinen in vorhersagbaren Bereichen der Protonen-NMR-Analyse, während aliphatische Käfigprotonen separate Signale erzeugen. Die 13C-NMR kann zwischen quartären Kohlenstoffatomen des Adamantangerüsts und substituierten aromatischen Kohlenstoffatomen unterscheiden.
Massenspektrometrische Analysen halogenierter aromatischer Amine können charakteristische Fragmentierungsmuster zeigen, die durch das Vorhandensein von Brom beeinflusst werden. Die natürliche Isotopenverteilung von Brom erzeugt ein unterscheidbares Peaksignal, das zur Bestätigung der Elementzusammensetzung genutzt werden kann.
Auch das chromatographische Verhalten wird durch strukturelle Merkmale beeinflusst. In der Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) können hydrophobe Wechselwirkungen zwischen Verbindung und stationärer Phase die Retentionszeit bestimmen. Das starre Kohlenwasserstoffgerüst und das aromatische Substitutionsmuster tragen zu definierten Retentionseigenschaften unter standardisierten Bedingungen bei.
Durch die Indexierung in internationalen chemischen Registern können Labore strukturelle Identifikatoren wie CAS-Nummer, Summenformel und IUPAC-Name zur Sicherstellung konsistenter Dokumentation heranziehen. Registermetadaten wie InChI-Strings und Strukturdeskriptoren unterstützen die präzise Identifizierung in Forschungsumgebungen.
Dieses Produkt ist ausschließlich für die Verwendung in der Laborforschung bestimmt. Es ist nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr sowie nicht für medizinische, diagnostische oder therapeutische Anwendungen vorgesehen.
| Intended use: | Laboratory research and analytical reference purposes only |
| Application area: | Analytical chemistry, reference comparison and method development |
| End user: | Professional users in controlled research environments |
| Regulatory classification: | Chemical reference material |