O-304 wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial in Forschungsqualität für die analytische Chemie, die Identifizierung von Verbindungen und vergleichende Laborarbeitsabläufe angeboten. Dieses substituierte Thiadiazol-Benzamid-Derivat enthält Dichlorphenyl-, Benzamid-, heterocyclische Stickstoff- und schwefelhaltige Strukturelemente und wird ausschließlich für kontrollierte Forschungsumgebungen bereitgestellt, in denen eine verifizierte chemische Identität, konsistente Strukturdokumentation und reproduzierbare analytische Vergleiche erforderlich sind.
Forschungsmaterial, vertrieben von Rexar innerhalb der Europäischen Union.
O-304 (CAS 1261289-04-6) wird in versiegelter Laborverpackung geliefert, um Rückverfolgbarkeit, Lagerungsintegrität und ordnungsgemäße Laborhandhabung zu unterstützen.
Rexar Technical Compound Datasheet (PDF)
Daten zur Molekülstruktur und ausgewählte physikalisch-chemische Eigenschaften können eingesehen werden unter: O-304 auf PubChem
O-304 ist eine synthetische heterocyclische Verbindung mit der Molekülformel C16H11Cl2N3O2S. Seine molekulare Architektur kombiniert einen substituierten 1,2,4-Thiadiazolring, eine Benzamidgruppe und zwei chlorierte aromatische Ringsysteme, die über definierte carbonyl- und methylenhaltige Strukturelemente miteinander verbunden sind.
Die Struktur enthält zwei Chloratome, drei Stickstoffatome, zwei Sauerstoffatome und ein Schwefelatom, die auf mehrere chemisch unterschiedliche funktionelle Umgebungen verteilt sind. Diese Kombination ergibt ein kompaktes, aber strukturell komplexes niedermolekulares Gerüst, das für chromatographische und spektroskopische Charakterisierungen geeignet ist.
Ein charakteristisches Strukturelement von O-304 ist sein substituierter 1,2,4-Thiadiazolring. Dieser fünfgliedrige Heterocyclus enthält zwei Stickstoffatome und ein Schwefelatom innerhalb des Ringsystems.
Das heteroatomreiche Thiadiazolgerüst erzeugt eine charakteristische elektronische Umgebung und trägt zu analytischen Merkmalen bei, die für Chromatographie, Massenspektrometrie und spektroskopische Identifizierung relevant sind.
O-304 enthält eine Benzamidfunktionalität, bestehend aus einem aromatischen Phenylring, der mit einer Amidcarbonylgruppe verbunden ist. Der Benzamidbereich bildet eine der wichtigsten polaren Strukturregionen des Moleküls.
Die Amidfunktionalität trägt Eigenschaften als Wasserstoffbrückendonator und -akzeptor bei und kann bei der Infrarotanalyse eine charakteristische Carbonylabsorption erzeugen.
Die Molekülformel C16H11Cl2N3O2S entspricht einer Struktur, die Kohlenstoff, Wasserstoff, Chlor, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel enthält, verteilt auf mehrere chemisch unterschiedliche funktionelle Gruppen.
Die Kombination aus aromatischen, heterocyclischen, amidischen, chlorierten und schwefelhaltigen Strukturelementen bietet mehrere analytische Marker für die vergleichende Identifizierung der Verbindung.
O-304 enthält eine Amidgruppe, die einen chlorierten Benzoylbereich mit dem heterocyclischen Teil des Moleküls verbindet. Diese carbonylhaltige Funktionalität trägt zur molekularen Polarität und zum Wasserstoffbrückenverhalten bei.
Das Amidcarbonyl kann bei der Infrarotanalyse ein charakteristisches Absorptionsmerkmal und bei der Kohlenstoff-NMR-Analyse eine unterscheidbare Kohlenstoffumgebung liefern.
O-304 enthält zwei Chlorsubstituenten, die sich innerhalb aromatischer, phenylabgeleiteter Bereiche befinden. Die Chlorsubstitution beeinflusst Molekülmasse, Elektronenverteilung und hydrophoben Charakter.
Das Vorhandensein von zwei Chloratomen erzeugt außerdem charakteristische Isotopenmerkmale, die bei der Interpretation massenspektrometrischer Analysen hilfreich sein können.
Der Thiadiazolteil von O-304 enthält zwei Ringstickstoffatome, während ein zusätzliches Stickstoffatom in der Amidfunktionalität vorhanden ist.
Diese Verteilung der Stickstoffatome trägt zum polaren Charakter der Verbindung bei und kann Wasserstoffbrückenbindungen, chromatographische Retention und Ionisationsverhalten unter analytischen Bedingungen beeinflussen.
Ein Schwefelatom ist direkt in das 1,2,4-Thiadiazol-Ringsystem integriert. Diese Schwefelumgebung unterscheidet sich chemisch von Schwefel in einfachen Thioethern oder Sulfonamidfunktionalitäten.
Der schwefelhaltige Heterocyclus trägt zur molekularen Polarisierbarkeit bei und kann chromatographische Selektivität sowie massenspektrometrische Fragmentierungswege beeinflussen.
O-304 enthält Wasserstoffbrückendonator- und -akzeptorstellen, die hauptsächlich aus der Amidfunktionalität, den Carbonyl-Sauerstoffatomen und den heterocyclischen Stickstoffatomen resultieren.
Die Verteilung dieser Stellen kann Solvatation, Kristallpackung, chromatographisches Verhalten und Wechselwirkungen mit polaren analytischen stationären Phasen beeinflussen.
Das Molekül kombiniert polare heterocyclische und carbonylhaltige Funktionalitäten mit zwei chlorierten aromatischen Strukturbereichen. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht zwischen polaren und weniger polaren molekularen Domänen.
Dieser gemischte strukturelle Charakter ist bei der Bewertung der Lösungsmittelauswahl, der Zusammensetzung der mobilen Phase und der Probenvorbereitung für analytische Arbeitsabläufe relevant.
Die heterocyclischen und aromatischen Bereiche von O-304 bilden relativ starre Strukturelemente, während methylen- und amidbasierte Verbindungen eine begrenzte Rotationsflexibilität zwischen diesen Bereichen ermöglichen.
In der standardmäßigen molekularen Darstellung ist kein definiertes stereogenes Zentrum vorhanden, und die Verbindung wird ohne spezifizierte Stereochemie dargestellt.
Unter flüssigchromatographischen Bedingungen kann die Retention durch die chlorierten aromatischen Bereiche, heterocyclischen Stickstoff- und Schwefelatome, die Amidfunktionalität und die allgemeine molekulare Polarität beeinflusst werden.
Retentionszeit und Peakform können je nach Zusammensetzung der mobilen Phase, pH-Wert, Chemie der stationären Phase, Temperatur und Probenkonzentration variieren.
LC-basierte Methoden können zur qualitativen Identitätsbestimmung, Reinheitsprofilierung und Überprüfung der Retentionszeit von O-304 als Referenzmaterial eingesetzt werden.
Die Kombination aus aromatischen chlorierten Bereichen und polaren heteroatomhaltigen Funktionalitäten kann eine Optimierung der Gradientenzusammensetzung und der Chemie der stationären Phase erfordern, um eine geeignete Retention und Peaksymmetrie zu erzielen.
Mit einer Molekülmasse von etwa 380,25 g/mol liegt O-304 in einem Massenbereich, der für routinemäßige LC-MS-Analysen geeignet ist. Geeignete Ionisationstechniken können je nach Lösungsmittelzusammensetzung und Instrumentenbedingungen den Nachweis protonierter, deprotonierter oder adduktierter Molekülspezies ermöglichen.
Das Vorhandensein von zwei Chloratomen kann charakteristische Isotopenmuster erzeugen, während die Fragmentierung die Amidbindung, chlorierte aromatische Bereiche oder den Thiadiazolring betreffen kann und bei Vergleich mit authentifizierten Referenzdaten die strukturelle Bestätigung unterstützen kann.
Die Protonen-NMR-Analyse kann charakteristische Resonanzen zeigen, die mit aromatischen Protonenumgebungen und der Methylengruppe verbunden sind, welche einen chlorierten aromatischen Bereich mit dem heterocyclischen Gerüst verbindet.
Die Kohlenstoff-NMR-Analyse kann unterscheidbare Signale liefern, die aromatischen Kohlenstoffatomen, Carbonylkohlenstoffen, heterocyclischen Kohlenstoffumgebungen und dem Methylenkohlenstoff entsprechen.
Die Infrarotanalyse kann charakteristische Absorptionsbanden zeigen, die mit Carbonylgruppen, N-H-Funktionalität, aromatischen C-H-Umgebungen und dem heterocyclischen Molekülgerüst verbunden sind.
Die carbonylhaltigen Funktionalitäten können ausgeprägte Absorptionsmerkmale liefern, die beim Vergleich mit einem authentifizierten Referenzspektrum die strukturelle Zuordnung unterstützen können.
Die beiden Chloratome stellen chemisch unterschiedliche halogenierte Strukturmerkmale innerhalb von O-304 dar. Chlorierte Verbindungen können aufgrund der natürlichen Häufigkeit der Chlorisotope charakteristische Isotopenverteilungen in der Massenspektrometrie zeigen.
Die Chlorsubstitution beeinflusst außerdem die Elektronenverteilung und den lipophilen Charakter innerhalb der aromatischen Bereiche des Moleküls.
Die aromatischen und heterocyclischen Strukturbereiche von O-304 können eine chromatographische Detektion mittels Ultraviolettabsorption ermöglichen. Geeignete Detektionswellenlängen sollten anhand gemessener Absorptionseigenschaften und validierter Labormethoden ausgewählt werden.
Die Substitution durch Chlor-, Carbonyl- und heteroatomhaltige Gruppen kann das genaue Absorptionsprofil der Verbindung beeinflussen.
O-304 wird als Laborpulver geliefert. Eigenschaften des Feststoffzustands wie Kristallinität, Partikelmorphologie, Restfeuchtigkeit und Restlösungsmittelgehalt können von Herstellungs- und Reinigungsverfahren abhängen.
Analytische Labore können gegebenenfalls Schmelzverhalten, Pulveranalyse oder spektroskopische Vergleiche als ergänzende Identitätsmerkmale verwenden.
O-304 kann als qualitative Referenzverbindung bei der strukturellen Verifizierung und in vergleichenden analytischen Arbeitsabläufen mit LC-MS, HPLC, NMR und Infrarotspektroskopie eingesetzt werden. Laborverfahren können den Vergleich von Retentionszeiten, die Bestätigung der Molekülmasse und die vergleichende Spektralprofilierung umfassen.
O-304 kann strukturell als substituiertes Thiadiazol-Benzamid-Derivat klassifiziert werden, das chlorierte aromatische, amidische und schwefelhaltige heterocyclische Funktionalitäten enthält.
Seine molekulare Architektur unterscheidet sich von Racetamen, Phenibut-Analoga, Benzimidazol-Derivaten und einfachen nährstoffbasierten Referenzmaterialien und bietet mehrere eindeutige strukturelle Marker für analytische Vergleiche.
Der 1,2,4-Thiadiazolkern besteht aus einem fünfgliedrigen heterocyclischen Ring, der sowohl Stickstoff- als auch Schwefelatome enthält. Dadurch entsteht ein kompaktes, heteroatomreiches Strukturgebiet mit chemisch unterschiedlichen elektronischen Eigenschaften.
Der Thiadiazolkern trägt charakteristische Stickstoff-, Schwefel- und Kohlenstoffumgebungen bei, die die analytische Identifizierung unterstützen können.
O-304 enthält chlorphenylabgeleitete Strukturbereiche, in denen die Chlorsubstitution unterschiedliche aromatische Umgebungen erzeugt. Ein chlorierter aromatischer Bereich ist mit dem Benzamidteil verbunden, während ein weiterer über ein methylenhaltiges Strukturelement angebunden ist.
Dieses Substitutionsmuster liefert charakteristische halogenierte aromatische Merkmale, die eine chromatographische und spektroskopische Differenzierung von verwandten Verbindungen unterstützen können.
O-304 enthält zwei carbonylhaltige Strukturumgebungen, darunter das Benzamidcarbonyl und ein mit dem heterocyclischen Bereich verbundenes Carbonyl.
Diese Carbonylgruppen tragen wesentlich zur molekularen Polarität bei und liefern charakteristische analytische Merkmale bei der Infrarot- und NMR-Spektroskopie.
Die stickstoff- und carbonylhaltigen Funktionalitäten von O-304 können das Protonierungs- und Ionisationsverhalten unter unterschiedlichen analytischen Bedingungen beeinflussen.
Der pH-Wert der mobilen Phase, die Lösungsmittelzusammensetzung und die Ionisationsparameter können daher die chromatographische Retention und die massenspektrometrische Antwort beeinflussen.
Die Molekülformel C16H11Cl2N3O2S enthält zwei Chloratome in aromatischen Strukturbereichen, drei Stickstoffatome, die auf heterocyclische und Amidfunktionalitäten verteilt sind, zwei Sauerstoffatome innerhalb carbonylhaltiger Gruppen und ein Schwefelatom im heterocyclischen Gerüst.
Die theoretische Elementzusammensetzung kann in Kombination mit Massenspektrometrie und spektroskopischer Analyse die Identitätsverifizierung unterstützen.
Als chemisches Referenzmaterial kann O-304 für qualitative Strukturvergleiche, Methodenentwicklung und analytische Identitätsverifizierung in Laboren verwendet werden, die substituierte Heterocyclen, chlorierte Forschungsverbindungen oder von Thiadiazol abgeleitete Referenzmaterialien untersuchen.
Die analytische Reproduzierbarkeit hängt von einer konsistenten Probenvorbereitung, validierten Instrumentenparametern, geeigneter Referenzdokumentation und kontrollierten Lagerungsbedingungen ab.
Jede Einheit wird in einer versiegelten Laborverpackung geliefert, die die Materialintegrität während Lagerung und Transport unterstützt. Die Chargenkennzeichnung ermöglicht Rückverfolgbarkeit und interne Dokumentation innerhalb kontrollierter Forschungsumgebungen.
Die Verpackung sollte geschlossen bleiben, wenn das Material nicht verwendet wird, und vor Feuchtigkeit, übermäßiger Hitze und direktem Licht geschützt werden.
Wie lautet die CAS-Nummer von O-304?
Die CAS-Nummer lautet 1261289-04-6.
Wie lautet die PubChem CID von O-304?
Die PubChem-Verbindungskennung lautet 50923806.
Wie lautet die Molekülformel von O-304?
Die Molekülformel lautet C16H11Cl2N3O2S.
Wie hoch ist die Molekülmasse von O-304?
Die Molekülmasse beträgt ungefähr 380,25 g/mol.
Welche andere Bezeichnung wird für O-304 verwendet?
O-304 wird auch als O304 bezeichnet.
Welche Art chemischer Struktur enthält O-304?
O-304 enthält ein substituiertes Thiadiazolgerüst in Kombination mit chlorierten aromatischen und Benzamid-Strukturbereichen.
Enthält O-304 Chlor?
Ja. Die Molekülstruktur enthält zwei Chloratome.
In welcher Form wird O-304 geliefert?
Es wird als Laborpulver in versiegelter Verpackung geliefert.
Ist dieses Produkt für die Anwendung bei Menschen oder Tieren bestimmt?
Nein. Dieses Material wird ausschließlich als Laborreferenzverbindung angeboten.
Haftungsausschluss:
Dieses Produkt wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial für Labor- und Analysezwecke angeboten. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt. Nicht zur Verwendung als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum, Arzneimittel, diagnostisches oder therapeutisches Produkt bestimmt.
| Intended use: | Laboratory research and analytical reference purposes only |
| Application area: | Analytical chemistry, reference comparison and method development |
| End user: | Professional users in controlled research environments |
| Regulatory classification: | Chemical reference material |