HBT-1 wird von Rexar als chemisches Referenzmaterial in Forschungsqualität für die analytische Chemie, die Identifizierung von Verbindungen und vergleichende Laborabläufe angeboten. Dieses substituierte Tetrahydrobenzothiophen-Derivat enthält Pyrazol-, Amid-, Trifluormethyl- und schwefelhaltige Strukturelemente und ist ausschließlich für kontrollierte Forschungsumgebungen vorgesehen, in denen eine verifizierte chemische Identität, eine konsistente strukturelle Dokumentation und reproduzierbare analytische Vergleiche erforderlich sind.
Forschungsmaterial, vertrieben von Rexar innerhalb der Europäischen Union.
HBT-1 (CAS 489408-02-8) wird in versiegelter Laborverpackung geliefert, um Rückverfolgbarkeit, Lagerungsintegrität und ordnungsgemäße Laborhandhabung zu unterstützen.
Rexar Technical Compound Datasheet (PDF)
Daten zur Molekülstruktur und ausgewählte physikalisch-chemische Eigenschaften können hier eingesehen werden: HBT-1 bei PubChem
HBT-1 ist eine synthetische heterocyclische Verbindung mit der Molekülformel C16H17F3N4O2S. Seine molekulare Architektur kombiniert einen substituierten Pyrazolring, einen Acetamid-Linker und ein teilweise gesättigtes, von Benzothiophen abgeleitetes Ringsystem mit einer Carboxamidgruppe.
Die Struktur enthält außerdem einen Trifluormethylsubstituenten am Pyrazolring sowie mehrere stickstoff-, sauerstoff-, fluor- und schwefelhaltige funktionelle Umgebungen. Diese Kombination erzeugt ein chemisch komplexes niedermolekulares Gerüst, das für chromatographische und spektroskopische Charakterisierung geeignet ist.
Ein charakteristisches Strukturelement von HBT-1 ist sein 4,5,6,7-Tetrahydrobenzothiophen-Gerüst. Dieses kondensierte bicyclische System kombiniert einen schwefelhaltigen Thiophenring mit einem teilweise gesättigten carbocyclischen Ring.
Die Fusion heterocyclischer, aromatenähnlicher und gesättigter Strukturbereiche erzeugt chemisch unterschiedliche Kohlenstoffumgebungen und trägt zum charakteristischen chromatographischen und spektroskopischen Profil der Verbindung bei.
HBT-1 enthält einen substituierten Pyrazolring mit zwei benachbarten Stickstoffatomen. Dieser heteroaromatische fünfgliedrige Ring trägt sowohl einen Methylsubstituenten als auch eine Trifluormethylgruppe.
Die Stickstoffatome des Pyrazols und das Substitutionsmuster beeinflussen die molekulare Polarität, die Elektronenverteilung und mögliche intermolekulare Wechselwirkungen unter analytischen Bedingungen.
Die Molekülformel C16H17F3N4O2S beschreibt eine Struktur mit Kohlenstoff, Wasserstoff, Fluor, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, die auf mehrere chemisch unterschiedliche funktionelle Gruppen verteilt sind.
Die Kombination aus heteroaromatischen, Amid-, fluorierten und schwefelhaltigen Strukturelementen bietet mehrere analytische Marker für die vergleichende Identifizierung der Verbindung.
HBT-1 enthält zwei unterschiedliche carbonylhaltige Amidumgebungen: einen Acetamid-Linker und einen Carboxamidsubstituenten am Tetrahydrobenzothiophen-Gerüst.
Diese Amidgruppen tragen wesentlich zur molekularen Polarität und zum Wasserstoffbrückenverhalten bei und können bei der Infrarotanalyse charakteristische Carbonyl-Absorptionsbanden erzeugen.
Der Pyrazolring trägt eine Trifluormethylgruppe mit drei Fluoratomen, die an dasselbe Kohlenstoffzentrum gebunden sind. Dieser stark elektronenziehende Substituent erzeugt eine charakteristische elektronische Umgebung innerhalb des heteroaromatischen Ringsystems.
Die Trifluormethylgruppe stellt außerdem einen charakteristischen fluorierten Strukturmarker dar, der die Identifizierung mittels geeigneter massenspektrometrischer und spektroskopischer Techniken unterstützen kann.
Die Pyrazolkomponente von HBT-1 enthält zwei Ringstickstoffatome, während weitere Stickstoffatome in den Amid- und Carboxamidfunktionen vorhanden sind.
Diese Verteilung der Stickstoffatome trägt zu Wasserstoffbrückendonator- und -akzeptoreigenschaften bei und kann Solvatation, chromatographische Retention und Ionisationsverhalten beeinflussen.
Der Tetrahydrobenzothiophen-Bereich enthält ein Schwefelatom, das direkt in das kondensierte heterocyclische Ringsystem integriert ist. Diese Schwefelumgebung unterscheidet sich chemisch von Schwefel in Thioethern oder Sulfonamiden.
Der schwefelhaltige Ring trägt zur molekularen Polarisierbarkeit bei und kann die chromatographische Selektivität sowie massenspektrometrische Fragmentierungswege beeinflussen.
HBT-1 enthält mehrere Wasserstoffbrückendonator- und -akzeptorstellen, die aus seinen Amidcarbonylgruppen, Amidstickstoffatomen und Pyrazolstickstoffatomen hervorgehen.
Die Verteilung dieser Stellen kann Solvatation, Kristallpackung, chromatographisches Verhalten und Wechselwirkungen mit polaren stationären Phasen beeinflussen.
Das Molekül kombiniert polare Amid- und heterocyclische Stickstofffunktionen mit einem fluorierten Substituenten und einem teilweise hydrophoben kondensierten Ringsystem. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht zwischen polaren und weniger polaren Strukturbereichen.
Dieser gemischte Charakter ist bei der Bewertung der Lösungsmittelauswahl, der Zusammensetzung der mobilen Phase und der Probenvorbereitung für analytische Arbeitsabläufe relevant.
Der kondensierte Tetrahydrobenzothiophen-Bereich bildet ein teilweise eingeschränktes strukturelles Gerüst, während der Acetamid-Linker zusätzliche Rotationsflexibilität zwischen dem Pyrazol- und dem kondensierten heterocyclischen Teil des Moleküls ermöglicht.
In der kanonischen PubChem-Darstellung ist kein definiertes stereogenes Zentrum vorhanden, und die Verbindung wird ohne spezifizierte Stereochemie dargestellt.
Unter flüssigchromatographischen Bedingungen kann die Retention durch das kondensierte schwefelhaltige Ringsystem, den Trifluormethylsubstituenten, heterocyclische Stickstoffatome und die beiden Amidfunktionen beeinflusst werden.
Retentionszeit und Peakform können je nach Zusammensetzung der mobilen Phase, pH-Wert, Chemie der stationären Phase, Temperatur und Probenkonzentration variieren.
LC-basierte Methoden können für qualitative Identitätsvergleiche, Reinheitsprofilierung und die Überprüfung der Retentionszeit von HBT-1 als Referenzmaterial eingesetzt werden.
Die Kombination aus polaren Amidgruppen und weniger polaren Ringbereichen kann eine Optimierung der Gradientenzusammensetzung und der Chemie der stationären Phase erforderlich machen, um eine geeignete Retention und Peaksymmetrie zu erzielen.
Mit einer Molekülmasse von etwa 386,4 g/mol liegt HBT-1 in einem Massenbereich, der für routinemäßige LC-MS-Analysen geeignet ist. Geeignete Ionisationstechniken können je nach Lösungsmittelzusammensetzung und Gerätebedingungen den Nachweis protonierter, deprotonierter oder adduktierter molekularer Spezies ermöglichen.
Fragmentierungswege können die Acetamid-Verknüpfung, den substituierten Pyrazolbereich oder das schwefelhaltige kondensierte Ringsystem umfassen und die strukturelle Bestätigung im Vergleich mit authentifizierten Referenzdaten unterstützen.
Die Protonen-NMR-Analyse kann charakteristische Resonanzen zeigen, die mit der Protonenumgebung des Pyrazols, dem Methylsubstituenten, der mit dem Acetamid verbundenen Methylengruppe und den aliphatischen Protonen des teilweise gesättigten kondensierten Rings verbunden sind.
Die Kohlenstoff-NMR-Analyse kann unterscheidbare Signale liefern, die Amidcarbonylkohlenstoffen, dem mit der Trifluormethylgruppe verbundenen Kohlenstoff, heterocyclischen Kohlenstoffen und gesättigten Ringkohlenstoffumgebungen entsprechen.
Die Infrarotanalyse kann charakteristische Absorptionsbanden zeigen, die mit Amidcarbonylgruppen, N-H-Funktionalität und dem heterocyclischen Molekülgerüst verbunden sind.
Die beiden carbonylhaltigen Funktionalitäten können unterschiedliche Absorptionsmerkmale erzeugen, die beim Vergleich mit einem authentifizierten Referenzspektrum zur strukturellen Bewertung beitragen können.
Der Trifluormethylsubstituent stellt ein chemisch charakteristisches fluoriertes Strukturelement dar. Fluorhaltige Verbindungen können charakteristisches Verhalten in der Massenspektrometrie und in fluorempfindlichen spektroskopischen Methoden zeigen.
Die CF3-Gruppe beeinflusst außerdem die Elektronenverteilung und den lipophilen Charakter innerhalb des Pyrazolbereichs des Moleküls.
Die konjugierten Pyrazol- und benzothiophenabgeleiteten Strukturbereiche können eine UV-basierte chromatographische Detektion unterstützen. Geeignete Detektionswellenlängen sollten anhand gemessener Absorptionseigenschaften und validierter Labormethoden ausgewählt werden.
Substitutionen durch Trifluormethyl-, Amid- und heteroatomhaltige Gruppen können das genaue Absorptionsprofil der Verbindung beeinflussen.
HBT-1 wird als Laborpulver geliefert. Festkörpereigenschaften wie Kristallinität, Partikelmorphologie, Restfeuchtigkeit und Restlösungsmittelgehalt können von Herstellungs- und Reinigungsverfahren abhängen.
Analytische Laboratorien können gegebenenfalls Schmelzverhalten, Pulveranalyse oder spektroskopische Vergleiche als ergänzende Identitätsindikatoren verwenden.
HBT-1 kann als qualitative Referenzverbindung bei der strukturellen Verifizierung und in vergleichenden analytischen Arbeitsabläufen mit LC-MS, HPLC, NMR und Infrarotspektroskopie eingesetzt werden. Laborverfahren können den Vergleich von Retentionszeiten, die Bestätigung der Molekülmasse und vergleichende Spektralprofilierung umfassen.
HBT-1 kann strukturell als substituiertes Tetrahydrobenzothiophen-Derivat mit Pyrazol-, Amid- und Trifluormethylfunktionen klassifiziert werden.
Seine molekulare Architektur unterscheidet sich von Racetamen, Phenibut-Analoga, Benzimidazol-Derivaten und einfachen nährstoffbasierten Referenzmaterialien und bietet mehrere charakteristische Strukturmarker für analytische Vergleiche.
Der Tetrahydrobenzothiophen-Kern kombiniert einen schwefelhaltigen fünfgliedrigen heterocyclischen Ring mit einem teilweise gesättigten sechsgliedrigen Ring. Dadurch entsteht ein kondensiertes Gerüst mit sowohl heterocyclischen als auch aliphatischen Strukturbereichen.
Der kondensierte Kern liefert charakteristische Kohlenstoff-, Protonen- und schwefelbezogene Umgebungen, die die analytische Identifizierung unterstützen können.
Der Pyrazolring trägt einen Methylsubstituenten und einen Trifluormethylsubstituenten, während sein Stickstoffatom über einen methylenhaltigen Acetamid-Linker mit dem Tetrahydrobenzothiophen-Bereich verbunden ist.
Dieses Substitutionsmuster bietet charakteristische heterocyclische und fluorierte Merkmale, die eine chromatographische und spektroskopische Differenzierung von verwandten Verbindungen unterstützen können.
Ein kurzer acetamidhaltiger Linker verbindet den Pyrazolbereich mit dem Tetrahydrobenzothiophen-Gerüst. Der Linker enthält eine Methylengruppe, die sowohl an ein Pyrazolstickstoffatom als auch an eine Amidcarbonylgruppe angrenzt.
Diese Anordnung erzeugt eine chemisch charakteristische Methylenumgebung und trägt zusätzliche Polarität zwischen den beiden heterocyclischen Strukturbereichen bei.
Die stickstoff- und carbonylhaltigen Funktionalitäten von HBT-1 können das Protonierungs- und Ionisationsverhalten unter verschiedenen analytischen Bedingungen beeinflussen.
Der pH-Wert der mobilen Phase, die Lösungsmittelzusammensetzung und die Ionisationsparameter können daher die chromatographische Retention und die massenspektrometrische Antwort beeinflussen.
Die Molekülformel C16H17F3N4O2S enthält drei Fluoratome in einer Trifluormethylgruppe, vier Stickstoffatome, verteilt auf Pyrazol- und Amidfunktionen, zwei Sauerstoffatome in Carbonylgruppen und ein Schwefelatom im kondensierten heterocyclischen Gerüst.
Die theoretische Elementzusammensetzung kann in Kombination mit Massenspektrometrie und spektroskopischer Analyse die Identitätsverifizierung unterstützen.
Als chemisches Referenzmaterial kann HBT-1 für qualitative Strukturvergleiche, Methodenentwicklung und analytische Identitätsverifizierung in Laboratorien eingesetzt werden, die substituierte Heterocyclen, fluorierte Forschungsverbindungen oder benzothiophenabgeleitete Referenzmaterialien untersuchen.
Die analytische Reproduzierbarkeit hängt von einer konsistenten Probenvorbereitung, validierten Geräteparametern, geeigneter Referenzdokumentation und kontrollierten Lagerbedingungen ab.
Jede Einheit wird in versiegelter Laborverpackung geliefert, die dazu ausgelegt ist, die Materialintegrität während Lagerung und Transport zu unterstützen. Die Chargenkennzeichnung unterstützt Rückverfolgbarkeit und interne Dokumentation in kontrollierten Forschungsumgebungen.
Die Verpackung sollte geschlossen bleiben, wenn das Material nicht verwendet wird, und vor Feuchtigkeit, übermäßiger Hitze und direktem Licht geschützt werden.
Wie lautet die CAS-Nummer von HBT-1?
Die CAS-Nummer lautet 489408-02-8.
Wie lautet die PubChem CID von HBT-1?
Die PubChem-Verbindungskennung lautet 1222102.
Wie lautet die Molekülformel von HBT-1?
Die Molekülformel lautet C16H17F3N4O2S.
Wie hoch ist die Molekülmasse von HBT-1?
Die Molekülmasse beträgt ungefähr 386,4 g/mol.
Unter welchem anderen Namen ist HBT-1 bekannt?
HBT-1 wird auch als HBT1 bezeichnet.
Welche Art chemischer Struktur enthält HBT-1?
HBT-1 enthält ein substituiertes Tetrahydrobenzothiophen-Gerüst, das über einen acetamidhaltigen Linker mit einer substituierten Pyrazolgruppe verbunden ist.
Enthält HBT-1 Fluor?
Ja. Die Molekülstruktur enthält eine Trifluormethylgruppe mit drei Fluoratomen.
In welcher Form wird HBT-1 geliefert?
Es wird als Laborpulver in versiegelter Verpackung geliefert.
Ist dieses Produkt für die Anwendung bei Menschen oder Tieren bestimmt?
Nein. Dieses Material wird ausschließlich als Laborreferenzverbindung angeboten.
Haftungsausschluss:
Dieses Produkt wird ausschließlich als chemisches Referenzmaterial für Labor- und Analysezwecke angeboten. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt. Nicht zur Verwendung als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum, Arzneimittel, diagnostisches oder therapeutisches Produkt bestimmt.
| Intended use: | Laboratory research and analytical reference purposes only |
| Application area: | Analytical chemistry, reference comparison and method development |
| End user: | Professional users in controlled research environments |
| Regulatory classification: | Chemical reference material |